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DJ TIPS: Wie mache ich ein MIXTAPE – TEIL 1

Die folgende vierteilige Serie soll euch DJ Tips liefern und beim DJ werden helfen. Ein großes Thema dabei sind natürlich Mixtapes:


Mixtape-Guide Part 1 – Liederauswahl
Irgendwie scheinen die Leute heute nicht mehr so viele Mixtapes wie früher zu machen. Sei es, weil man sich kaum mehr mit Tapes bei Clubs „bewirbt“, weil viele mittlerweile live Podcasts senden oder aufgrund der Tatsache, dass die meisten Leute die Lieder schon lange downgeloaded haben, bevor sie auf einem Tape erscheinen.

Ich bin nach wie vor ein großer Fan von Mixtapes und habe deshalb einen Guide zusammengestellt, der euch die fünf Schritte, die hierfür notwendig sind, genauer erklärt.

Heute befassen wir uns zunächst damit, wie man eine (zunächst grobe) Playlist erstellt. Beim nächsten Mal geht es dann darum, wie man seinen Mix plant und danach gehe ich näher auf das eigentliche Aufnehmen, Mastern und brennen ein. Schließlich gibt’s noch ein paar Tipps dazu, wie ihr das Ganze dann auch unter die Leute bringt.

Mixtape Guide

Mixtape Guide

Natürlich ist jeder DJ anders und hat andere Beweggründe einen Mix zu produzieren. Ich erwarte deshalb auch nicht, dass ihr diesem Guide zu 100% folgt. Außerdem gibt es sicherlich auch noch andere Methoden ein Mixtape zu machen. Aber ich denke, wenn ihr euch an die Tipps dieses Guides haltet und dazu eure eigenen Ideen mit einfließen lasst, solltet ihr damit ein ziemlich gutes Mixtape abliefern, dass sich definitiv von den meisten 0815-Mixen da draußen abheben wird.
Den Link zu dem Mix könnt ihr dann auch gern hier posten…

Für wen ist dieser Guide
Um von den Tipps profitieren zu können, solltet ihr digital Auflegen (Serato, Traktor, Final Scratch, etc.), wissen wie man Beatmapped und mixed und schon ein paar Bookings gespielt haben. Wenn das alles der Fall ist, geht’s nun los mit dem Zusammenstellen der richtigen Tracks.

1. Wie finde ich die richtigen Lieder für mein Mixtape
Die Auswahl der Tracks hängt natürlich maßgeblich davon ab, was für eine Art Mix ihr produzieren wollt. Dient er als Promo-Maßnahme für ein Event? Dann packst du hauptsächlich Lieder darauf, die an diesem Abend gespielt werden. Du solltest also weder einen 80 Minuten Warm-Up Mix machen, der normalerweise läuft bevor die Leute in den Club kommen, noch einfach nur alle Anthems und Floorfiller, da ein Mix bergauf- und ab und nicht nur „ab“ gehen sollte.

Ich versuche den Mixtapes immer ein Thema zu geben, so dass die Leute wissen, was Sie erwartet. So kommen z.B. auf die RnB4Playaz Tapes nur RnB & HipHop Titel zwischen 65 -100 BPM. Die ganzen schnellen Nummern mit 120+ BPM packe ich auf die SWEAT-Tapes Reihe.

RnB4Playaz Vol. 17

RnB4Playaz Vol. 17

Welche Musik sollte also drauf, um dich von der Masse abzuheben?
Willst du mit deinem Mix Promoter und Clubbesitzer auf dich aufmerksam machen, musst du dich von den anderen zu unterscheiden, um aufzufallen; einfach mal die aktuellen Black-Charts zusammenmischen wirft dich schon einmal in einen Topf mit 90% aller DJs.

Neues Material für deinen Mix finden
Dein Mix wird gleich ein paar Prozent besser, sobald du zumindest ein bis zwei Tracks mitdraufpackst, die sonst kein anderer DJ spielt. Da heutzutage jedoch alle DJs Zugriff auf die meisten Lieder haben, bedeutet das ein wenig zusätzlich investierte Zeit auf Musik-Blogs, iTunes, Online-Stores, DJ-Charts oder Soundcloud.. Auch die neuen Streaming-Service wie Spotify, Rhapsody oder Rdio können die dabei helfen.

Überprüfe die Tunes, die du bereits spielst
Starte Serato und schau dir die Titel an, die du in den letzten Wochen im Club gespielt (über den Button History kannst du dir diese exportieren lassen). Der Vorteil dies über Serato anstelle von iTunes zu machen ist, dass dies die Tracks sind, die du auch tatsächlich gespielt und nicht nur gekauft hast.

Schau vor allem nach Liedern, die du feierst, die aber die meisten anderen DJs nicht spielen. Des Weitern suchst du Tracks, von denen du weißt, dass sie gut zusammenpassen. Die restlichen „Club-Banger“ bilden schließlich das Rückgrat deines Tapes.

Speichere dir diese Titel in einer Playlist oder Ordner, um leichter darauf zugreifen zu können.

Füge die Titel hinzu, die du in nächster Zeit in deine DJ-Sets einbauen wirst
Starte jetzt dein iTunes und such nach Tracks, von denen du denkst, dass sie (nach ein wenig Airplay auf BigFM) Hits werden könnten oder zumindest Club-Banger. Umso neuer, umso besser. So wirkt dein Mix auch nach zwei bis drei Monaten noch „frisch“. Um nichts zu übersehen, sortiere ich erst nach “Aufnahmedatum”, danach nach “Genre” und schließlich nach “Tags”.

Nicht die kommerziellen Hits vergessen
Als nächstes füge alle derzeitigen Chart-Hits, die du benutzen willst und in den beiden bisherigen Durchgängen übergangen hast, hinzu. Meiner Meinung nach ist da nichts dabei ein bis zwei gut ausgesuchte Kommerz-Radio Hits in seinem Mix zu haben. Das gehört zu einem guten DJ-Mix dazu.

Das Beste vom Rest
Zu guter Letzt, schau noch einmal kurz durch den Rest deiner Kollektion, ob nicht doch noch irgendwas in deinen Mix zu passen scheint; vielleicht mit ähnlichem Style wie die bisherigen Lieder oder; vielleicht mit irgendeiner Art Verbindung (selbe Stimme, Instrumente, Produzent…) zu deiner bisherigen Auswahl.

Wie auch immer diese Verbindung aussieht, ein paar gute Klassiker auf seiner Playlist zu haben, ist immer von Vorteil. Hört sich ein Track auch nach ein paar Jahren noch gut an, so wird er dies in ein paar Jahren – wenn dein Mix irgendwo läuft – immer noch tun.

Dinge, die du beim Auswählen beachten solltest
Während du all die Lieder für deine Playlist auswählst, solltest du dir noch gar keine Gedanken machen, wie man diese zusammen mixen kann. Ich habe zu diesem Zeitpunkt oft 100 oder mehr Tracks in meinem Ordner, was keine schlechte Sache ist. Stelle nur sicher, dass dies alles (in deinen Augen) Bretter sind, die dir die Haare zu Berge stehen, das Autofenster runterfahren oder die Anlage lauter aufdrehen lassen.

Mach dir keine Gedanken, ob andere dich vielleicht komisch anschauen, weil du einen 80s Pop-Song auf ein HipHop Tape machst. Oft sind es die Titel, die du anfänglich gar nicht draufpacken wolltest, an die sich die Leute am meisten erinnern. Dreist sein und ein paar Risiken eingehen sind wichtig, wenn du mit deinen Mixtapes auffallen willst.

Das reicht erst einmal. Nächstes Mal schauen wir uns genauer an, wie man seinen Mix richtig plant.

Wie suchst du dir deine Titel für deine Tapes zusammen? Hast du meist zu wenig Titel zur Auswahl oder zu viele? Was sind deine Erfahrungen?

Google+ Tobias Laemmle

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{ 16 comments… add one }
  • Andreas Galkin 16. August 2012, 21:34

    Wenn das Thema „unter die Leute bringen“ kommt, sollte es ein gemeinsamer Post von 3 bestimmten Leuten werden!!!

    Reply
    • admin 17. August 2012, 06:57

      Ja, da könnte man auf jeden Fall was daraus lernen..Vielleicht sollte man dann auch was über die Folgen posten.

      Reply

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