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by Terry Matthew

Da ist also ein Typ, von dem du sicher noch nie in deinem Leben gehört hast, der aber mit Hilfe von Fake Followers und Fake Plays mehr als 40.000 Plays für seine Tracks bei Soundcloud erhält und so sogar richtig Geld damit verdient. Und so hat er es geschafft:

Fake Views, fake Plays, fake Fans, fake Followers und Fake Freunde – im Musikgeschäft geht es schon lange mehr darum, einen Hype zu schaffen, als irgendetwas erreicht zu haben. Fame geht über Erfolg.

Durch Social Media hat der ganze Scheiß natürlich ein ganz neues Level erreicht. Nachdem bekannt wurde, dass mehr oder weniger fast alle bekannten Acts Fans auf Facebook kaufen, scheint es mittlerweile schon ganz normal zu sein, seine eigene Popularität zu faken.

Angebliche Facebook Freunde Von Stars

Angebliche Facebook Freunde Von Stars

Das ist die Geschichte von jemandem, der jedoch noch einen Schritt weiter gegangen ist. Hier kannst du einmal sehen, wie ein gefaketer Hit aussieht, was er kostet und warum ein kleiner Artist aus einer ganz kleinen Community überhaupt so etwas macht (Spoiler: Es geht um Geld).

Langweiliger SoundCloud Durchschnitt

Ich nenn den Typen jetzt einfach mal Tom. Im Januar diesen Jahres schreibt Tom eine E-Mail an ein großes Musikmagazin, wo er denn sein Promomaterial für ein Review hinsenden könnte. Er bekommt die Adresse, sendet sein Zeug ein und es ist alles andere als gut. Bisher also eigentlich nichts Ungewöhnliches, bis auf die Tatsache, dass der echt schlecht produzierte Track, mehr als 40.000 Plays innerhalb der ersten Woche auf Soundcloud hatte!

Selbst wenn du mal davon absiehst, dass der Titel scheiße war, das ist für jeden unbekannten Künstler eine unglaubliche Menge an Plays. Die meisten seiner anderen Songs hat weit weniger als 1.000 Plays.

Der Fake SoundCloud Hit

Der Fake SoundCloud Hit

Auch merkwürdig war, dass der Titel gerade mal etwa 120 Kommentare hatte. Das ist bei der Menge an Plays ziemlich wenig.
Noch viel merkwürdiger war jedoch, die meisten dieser – selbst nach Social Media Standards – ziemlich behinderten Kommentare, waren von Leuten, die anscheinend gar nicht existierten.

In 60 Minuten dein eigenes DJ Mixtape aufnehmen

Wie du in nur 60 Minuten dein eigenes DJ Mixtape aufnehmen kannst

Als DJ musst du ab und zu ein Mixtape herausbringen. Entweder als Promo-Tape, für eine Verantslatung, auf der du auflegst oder ein Mix für einen Radiosender. Der Guide erklärt dir, wie du ein Mixtape aufbaust, wie du es aufnimmst und schließlich, wie du es bekannt machst.

Du denkst dir also: „Wie geht das? Liegt es an mir oder wie können so viele Leute so einen Scheiß liken?“ Tom muss sich diese Plays und Follower gekauft haben, um so über Nacht bekannt zu werden. Damit ist er nicht allein. Mittlerweile gibt es so viele Künstler, dass es so gut wie unmöglich ist, entdeckt und bekannt zu werden, dass viele da einfach ein wenig nachhelfen.

Ich bin ja nicht naiv – Ich hab auch schon bemerkt, dass Künstler natürlich von so einem kurzzeitigen Anstieg Ihrer Facebook und Twitter Fans profitieren. Sich vorübergehend Popularität zu kaufen scheint sich zu einer kleinen Epidemie im Musikbereich ausgeweitet zu haben. So ähnlich wie das mysteriöse Erscheinen (und ebenso schnelle Verschwinden) von Uggs oder dem Wort “Swag“ aus dem deutschen Sprachgebrauch. Aber (und an der Stelle bin ich wahrscheinlich naiv), ich hätte nicht gedacht, dass ein völlig unbekannter Künstler mit gekauften Plays einen Hit landen kann oder wie sich so ein Fake Hit anhören würde. Jetzt weiß Ichs.

So sieht ein Fake Dance Hit auf SoundCloud aus

Ich schau mir also erst mal an, wer denn so diesen Song bei Soundcloud geliked hat. Das erste, was auffällt ist, dass dies keine echten Menschen zu scheinen sind. Die Namen sehen ziemlich ausgedacht und die Bilder gestohlen aus. Auch scheinen diese irgendwie nie richtig zusammenzupassen. So sieht also ein Soundcloud Bot aus:

Fake SoundCloud Freunde

Fake SoundCloud Freunde

Die Usernamen und deren echte Namen machen überhaupt keinen Sinn. Sie sehen halt nur wirklich so durchschnittlich aus, dass du es erst gar nicht bemerkst. Aber wieso bitte nennt sich “Annie French“ denn auf einmal Max-Sherill oder warum ist „Bruce-Horne“ nun „Tracy Lane“? Von denen gibt’s auf jeden Fall Tausende und alle liken Tom’s Track:

Gefakete SoundCloud Likes

Gefakete SoundCloud Likes

Die meisten Kommentare sind so banal, dass sie schon wieder witzig sind, aber ein paar stechen doch aus der Menge. Ich frage mich, was Tom dachte, als er das erste Mal las, dass er “EIN GOTT IST“.

Fake SoundCloud Kommentare

Fake SoundCloud Kommentare

Fake SoundCloud Plays, aber echtes Geld

Es ist ziemlich offensichtlich, dass sich Tom diese Plays und Follower gekauft hat. Aber wo kann man SoundCloud Follower kaufen und warum sollte jemand das machen? Das Magazin konfrontierte Ihn mit den gezeigten Screenshots und Tom antwortete darauf mit Screenshots seiner Tracks auf der Startseite von Beatport und Traxsource. Aber merkwürdigerweise leugnete er nicht, dass seine Soundcloud Fans gekauft sind und dass er doch kein Gott ist.

Er sprach ziemlich offen darüber, wie er zuerst Soundcloud verarscht hat und anschließend digitale Music Stores, DJs und seine Fans mit seiner gefälschten Popularität manipuliert hat.
Das hier ist seine Popularität in Echt, bevor er mit dem Kauf von Fans und Plays begonnnen hat:

Seine Plays Bevor Er SoundCloud täuschte

Seine Plays Bevor Er SoundCloud täuschte

So viel kostet dich ein gefaketer Hit auf SoundCloud

Die Leute sehen also, dass du populär bist glauben es und schließlich WIRST du es tatsächlich. Tom erzählte, er habe sich für 40€ “20.000 Plays“ gekauft. Die Kommentare habe er separat über eine andere Seite gekauft, damit alles auch legitim aussieht. Das hat ihn noch einmal 50€ gekostet. Macht also 90€ pro Track. Aber warum zum Teufel? Klar kannst du vielleicht deine Mutter oder Kumpels mit der Zahl beeindrucken, aber schlussendlich hast du genau gar nichts davon..oder ?

Kristina Weise von Soundcloud sieht das genauso und sagt, dass das unrechtmäßige pushen eines Tracks mit gekauften Plays keine langzeit Auswirkungen hat. Tom erzählt hier aber etwas ganz anderes.

Diese Vorteile kann dir ein gefaketer SoundCloud Hit bringen

Er behauptet, dass er durch seine Fake Statistiken etwas 10 bis 20 “echte Follower“ jeden Tag erhält. Das sind Leute, die sehen wie populär seine Tracks sind. Sie wundern sich vielleicht, dass der Song ja eigentlich gar nicht gut ist. Aber hey, wenn so viele andere das Ding gut finden, wird schon was dran sein.

Aber das ist nicht alles. Das ganze hatte für Tom auch tatsächlich einen finanziellen Nutzen. Der Track ist sowohl in den Beatport Top 100, als auch Top 100 Deep House Tracks.
Tatsächlich sind einige seiner Fake Hits später bei Beatport und Traxsource in den Charts aufgetaucht. Auch wurden viele der “Hits“ in Magazinen reviewed.

Tom hat weder Beatport, Traxsource noch eines dieser Magazine oder Blogs bezahlt. Nur Cloud Dominator hat er Geld gegeben. Wenn du also all diese Vorteile und Auswirkungen zusammenzählst, dann ist diese kostenlose Werbung weit mehr wert, als die 90€, die Tom ursprünglich ausgegeben hat:

Seine Platzierungen auf der Startseite von Beatport und Traxsource

Seine Platzierungen auf der Startseite von Beatport und Traxsource

Du zahlst also 90€, bekommst auf der anderen Seite 90€ (oder hoffentlich mehr) an Benefit zurück und hoffst auf einen großen Durchbruch irgendwann, wenn deine echten Fans, die Anzahl deiner Fake Fans übersteigen. Das alles gab es auch schon zu Zeiten von MySpace und YouTube.

Payola und Steroide

Soundcloud hatte laut Forbes Ende Mai 2013 38 Millionen User. Klar haben alle Online Services und Plattformen das Problem mit Bots, doch ist es nicht irgendwie trotzdem die Pflicht von Soundcloud sicherzustellen, dass die kleinen Zahlen neben dem “Herzen“ und dem “Play“ Button auch der Wahrheit entsprechen?

Irgendwie ist der Post jetzt ein bisschen zur Promo für genau diese Services geworden, die dir Fake Plays, Follower und Likes besorgen oder? Denn Sie tun genau das, was Sie versprechen; sie blähen deine Plays und Follower relativ unauffällig auf. Und das ist ein Problem für Soundcloud und all diejenigen, die sich auf diese kleinen Zahlen neben den Tracks verlassen. Es ist billig und wenn du die Kohle hast oder dir einen Gewinn von deiner Investition so wie Tom erhoffst, scheint dabei überhaupt kein Risiko zu sein. Laut Soundcloud wird zwar bereits daran gearbeitet solche Fake Plays/Follower zu enttarnen, aber der Account von Tom ist nach wie vor immer noch ziemlich aktiv. Für Ihn ist das ein ganz simpler Marketingplan.

Er wird das vielleicht nicht wissen, aber diese Art einen Track zu promoten, gibt es schon seit den 50er Jahren. Man nannte das damals Payola. Plattenlabels zahlten den Radio-DJs Geld, damit diese Ihre Songs häufiger spielten.
Ich weiß nicht, aber irgendwie kommt mir es so vor als ob Sender heutzutage das immer noch so machen…

Die Lieder wurden so häufig gespielt, dass die Hörer dachten, der Titel wäre populär, was er dadurch schlussendlich dann auch wurde. Bei Tom’s Form von Payola hat natürlich nur er was davon, da er ja an Soundcloud kein Geld zahlt. Aber der Effekt ist der selbe. Dich glauben zu lassen, dass dieser “unglaublich durchschnittliche“ Track, der allerneuste Shit ist.

Von Payola profitieren Bands wie U2 oder Destiny’s Child, aber hier geht es um Tom. Ein kleiner Producer, der irgendwelche Underground Musik macht und wahrscheinlich so um die hundert Kopien pro Release verkauft.

Irgendwie traurig, dass es Meschen gibt, die solch einen Aufwand, für so wenig Erfolg auf sich nehmen. Tom aber behauptet, er habe überhaupt keine andere Möglichkeit. Jede Woche fluten hunderte von EPs die digitalen Musik-Stores und (da ist er sich ziemlich sicher) wenden genau sie selben Marketing-Taktiken an, wie er. Also irgendwie ähnlich wie die Rechtfertigung von Lance Armstrong, etlichen Bodybuildern oder Sprintern, die beim Dopen erwischt wurden.

Was hälst du von der ganzen Sache? Hast du schon einmal Follower oder Fans gekauft oder kennst du Leute, die das regelmäßig tun? Bringt das überhaupt etwas?

Artikel von Terry Matthew im Original zu finden auf 5Chicago.

Google+ Tobias Laemmle

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{ 28 comments… add one }
  • Martin 22. Juni 2017, 12:27

    Das ist schon heftig diese Sache. Ich weiß wie schwer es ist. Ich war zwei Jahre aus dem DJ Leben raus, beruflich bedingt. Und jetzt gibt es so gut wie keine Möglichkeit mehr in die Szene rein zu kommen. Sehr schade. 🙁 Aber Like´s kaufen? Würde mir auch nicht einfallen. Da hat man doch zu viel Ehre!

    Grüße Martin

    Reply
  • Holger 29. März 2016, 11:02

    Danke für den informativen Artikel! Ich habe mal ein paar Seiten ausprobiert und bin zu dem Entschluss gekommen das http://www.cloudcomment.net echt die beste alternative ist. Deren System funktioniert tatsächlich, es ist ganz einfach erklärt. Sie teilen euren Song und followen dann User. So ist es normal das eure Songs mehr Aufmerksamkeit bekommen.

    Reply
    • Peter 7. Dezember 2016, 13:43

      Danke für die Webseite! Hat echt gut geklappt 🙂

      Reply
    • Max Brun 8. Februar 2017, 11:45

      Mega geil!! Danke für den Tip

      Reply
    • Martin 8. Mai 2017, 12:43

      Hat wunderbar geklappt! Außerdem kommen dadurch echte Follower und kein Fake Müll wie bei den anderen!

      Reply
  • Sahinci 17. Oktober 2014, 16:02

    Ich habe viele Seiten schon hundermal versucht um meinen Soundcloud User Account zu pushen. Jedoch hatte ich stets künstliche Kommentare gehabt. Kennt ihr das auch? Gelegentlich bewerbe ich meinen Soundcloud Account mit folgender Seite: http://www.cloudcomment.net. Funktioniert tadellos. Meine Follower steigen jetzt jeden Tag, kaufe dort manchmal das Basic Paket.

    Reply
  • Ralf Bender 19. Juli 2014, 22:54

    Hallo und danke für den wirklich tollen Bericht!

    Ich produziere selbst seit April 2013 Instrumental-Musik unter dem Künstlernamen „Case of Madness“ und kämpfe natürlich auch um meine Plays, Followers und Like-Klicks – jedoch auf ganz legalem und harten bzw. sehr steinigen Weg. Ich mache Werbung ohne Ende, was aber kaum was nützt. Es geht halt auf dem fairen Weg leider nur Millimeter weise voran!

    Was deinen Bericht betrifft, so habe auch ich schon sehr oft bei diversen Soundcloudkünstlern gesehen, dass sie innerhalb weniger Tage mehrere Tausend Plays zu verzeichnen haben, aber seltsamerweise nur sehr wenige Kommentar und Likes, was überhaupt nicht zusammen passt! Ich finde es sehr traurig, dass Leute auf solche Fakes reinfallen. Bei mir ist es so, dass ich persönlich entscheide, ob mir ein Song gefällt oder nicht – da lasse ich mich auch nicht durch (angeblich) mehrerer Tausend Klicks beeinflussen.

    Es scheint aber wohl trotzdem zu funktionieren, was ich den Künstler gegenüber, die es auf fairen steinigen Weg versuchen und vielleicht auch die viel besseren Songs haben, unfair finde. Ich bin traurig darüber, dass Musikportale wie Soundcloud nicht n der Lage sind dies abzustellen.

    Viele Güße aus dem Hunsrück
    Ralf Bender (Case of Madness)

    Reply
    • Tobias Laemmle 20. Juli 2014, 17:25

      Hallo Ralf,

      danke für deinen Kommentar. Da geb ich dir vollkommen Recht. Ich kann mir vorstellen, dass das als Künstler manchmal recht frustrierend sein kann, so viel Arbeit in einen Track zu stecken und dann bemerkt es niemand.

      Gruß,
      Tobi

      Reply
  • Dirk Rogall 3. März 2014, 09:47

    Hallo Tobias, Künstler ohne Geld hatten es doch schon immer schwer! Sicherlich war es vor 40-50 Jahren einfacher, aber man darf nicht vergessen, das es zu dieser Zeit auch nur eine Handvoll Musiker gab, welche selbst Instrumente spielen konnten und bestenfalls auch singen 🙂 Heute wird alles ausgereizt bis ins letzte. Wenn eine EDM Track von DJ XYZ vorne liegt, gibt es binnen weniger Wochen jede Menge Clowne dieses Tracks. Große Majors überfluten die Menschen mit Werbung und alle glauben, das dies die geilste Musik der Welt ist. Der Trend das alles gleich klingt besteht ja bereits seit mehr als 10 Jahren, einer der Hauptgründe für mich, das ich letztendlich in die Undergroundszene abgewandert bin. Da verdiene ich zwar deutlich weniger, aber es fühlt sich gut an. Wenn du heute was werden willst, brauchst du immer Leute die dir Türen öffnen, oder viel Geld…ist leider so, auch wenn es einigen schwer fällt es zu akzeptieren.Die Ausnahme wäre jetzt, du produzierst unbewusst den absoluten Kracker und der läuft auf youtube! Ab da geht vieles einfacher, aber davon träumen täglich tausende DJs und Hobbyproduzenten…In diesem Sinne, keep on Music 😉

    Reply
  • Dirk Rogall 18. Februar 2014, 19:27

    Liesst sich alles sehr interessant, aber so ist unsere schnelllebiege Social Media Welt. Ein Beispiel: Ich kenne einen DJ, dieser ist von seiner Arbeitsweise richtig gut, allerdings fehlen Ihm die wichtigen Kontakte und produzieren kann er leider auch nicht. Dann passiert folgendes. Seine Oma verstirbt, er erbt 250.000 Euro als Alleinerbe. Jetzt hat er die Mittel um etwas in Sachen Promo zu bewegen. Er lässt sich 2 Tracks produzieren, legt sich einen neuen Künstlernamen zu, kauft sich pro Track 100.000 Klicks…2000 Herzen und ca 500 Kommentare pro Track. Dazu kommt eine neue FB Fanseite für 150.000 Fans gekauft werden. Einer der beiden Tracks schlägt voll ein. In sämtlichen Hitlisten zwischen Top 5 und Top 10, wochenlang. Booking aus Dubai kommen, für bis zu 6.500 Euro pro Auftritt. Davon hatte er immer geträumt und nicht zu vergessen: als DJ ist er wirklich sehr gut, er lag halt an seinen vorherigen Möglichkeiten das er nicht weitergekommen ist. Da kann jetzt jeder denken was er will! Im heutigen Musikgeschäft kommt man zu nichts (egal ob man was kann), wenn man nicht die richtigen Kontakte und Geld hat. Aus meiner Sicht hat er die Gunst der Stunde genutzt und damit alles richtig gemacht. Ich weiss wovon ich rede, ich bin seit 23 Jahren in diesem Business! Gruss Dirk

    Reply
    • Tobias Laemmle 19. Februar 2014, 07:08

      Wow, das ist ja hart. Coole Story Dirk, danke für’s Teilen.

      Ich verstehe, was du meinst, wenn du sagst, dass er seine Chance genutzt hat und jetzt die Bookings bekommt, von denen er immer geträumt hat. Und das finde ich in dem Fall auch gar nicht schlimm. Das Problem an der Sache ist, dass durch die Möglichkeit sich mit Geld so einen Vorteil zu verschaffen, Künstlern ohne Geld es immer schwierig macht nach oben zu kommen.

      Dadurch sinkt schließlich die Vielfalt und alles hört sich irgendwie gleich an. Wenn ich mir die Charts so anschaue, sind wir an dem Punkt glaube auch schon angekommen. Wie siehst du das Dirk?

      Reply
  • Tobias Lämmle 14. Dezember 2013, 14:46

    Hey Father Dom, danke. Freut mich zu hören.

    Interessanter Gedanke, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Aber so wie du das sagst, macht das schon Sinn.

    Was mir auch schon aufgefallen ist, macnhmal bekomme ich eine PM von jemandem mit 3k – 5K Follower, der irgendeinen Mix lobt (den mit Sicherheit nie angehört hat) und mir seine Single schickt, mit der Bitte sie im nächsten Mix und Club zu spielen.

    Reply
  • Father dom :-) 12. Dezember 2013, 10:53

    Hallo Tobander,
    dein blog finde ich richtig Gut.
    bei Soundcloud ist es sehr sehr schwer erst einmal gefunden zuwerden, b.z.w
    das einer überhaupt die musik die man macht sich richtig anhört! und diese fake likes dienen nur aus (promo verarschungszwecke), meist sind es leute mit mehr als 3k follower
    die gern bei neulingen liken der grund hierzu ist = man denkt er findet meine musik gut (die er nicht mal anhört), und man selbst schaut gern zurück und hört sich dann seine musik an und vergibt dann wahrscheinlich selbst ein like oder ein comment, so bekommt man follower + likes + comments, alles durch gutgläubigkeit. Tja likes kann man nicht bestrafen oder verwarnen, und so nimmt das übel sein lauf.

    Reply
  • sila-proj3ct 9. Dezember 2013, 00:15

    lieber terry, danke für deinen ausführlichen bericht!
    bin mir selber nicht sicher was ich vom kaufen von fake likes und etc halten soll, da paranoia sehr tief greifen kann!
    jedoch habe ich gerade ei umgekehrtes broplem, ich bekomme fake likes für meine lieder die ich nicht möchte und frage mich weshalb ich diese bekomme, hast du eine antwort für mich?
    welchen nutzen hat jemand davon wenn er alles liked was ihm in den weg kommt?

    liebe grüsse mapvel^^

    Reply
    • Tobias Lämmle 9. Dezember 2013, 16:12

      Hallo mapvel^^,

      das ist in der Tat ein neues Phänomen, das gerade um sich greift. Da bist du nicht der einzige, dem das in den letzten Monaten passiert ist.
      Der Nutzen dahinter ist mir für die Person, die die Likes vergibt auch nicht ganz klar, aber SoundCloud kommt auf jeden Fall momentan nicht dagegen an.

      Das ist leider einer der weiteren Gründe, warum ich mittlerweile versuche Abstand von SoundCloud zu halten und lieber Mixcloud zu nutzen.
      Wie heißt denn dein Account mapvel?

      Reply

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