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Sind DJs nur Knöpfchendrücker? Eine Woche unterwegs mit Avicii

Du weißt, dass uns die meisten nur für Knöpfchen-Drücker halten oder?

Für den Großteil der Leute, sind wir nur eine überbezahlte Jukebox.

Es ist keine richtige Arbeit. Es ist nicht schwierig zu erlernen. Es ist doch nichts anderes, als jedes Wochenende Feiern zu gehen.

Erzähl doch mal deinen Freunden, dass Auflegen manchmal brutal stressig sein kann, dass du vor jedem Gig aufgeregt und nervös bist und es jedes Mal eine Herausforderung ist, die Leute zum Tanzen zu bringen. Die werden dich fragend anschauen und sagen, “Wieso? Es läuft doch eh überall dieselbe Musik!“

Wie soll das schwierig sein, jede Woche die gleichen Tracks für die selben Leute zu spielen mit einem Computer, der dir doch schon die ganze Arbeit abnimmt. Vielleicht ganz am Anfang, wenn du mit dem Auflegen anfängst, unerfahren und noch ohne Selbstbewusstsein bist, aber doch nicht mehr nach ein paar Jahren.

Oder etwa doch?

Gibt es vielleicht sogar berühmte Superstar-DJs, die so etwas öffentlich zugeben würden?

Es fällt schwer zu glauben, aber...

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Okay, du hast auf die DJ Bookings, die du spielst, ungefähr genauso viel Lust, wie auf eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt?

Keine DJ Bookings?

Ich kenne das Gefühl und ja... es ist zum Kotzen. Man kann es einfach nicht anders sagen.

Und das schlimmste daran, du hast genau gar keine Ahnung, was du dagegen machen sollst.

Du bist nicht einer dieser Poser-DJs, die sich jedes Wochenende volllaufen lassen, einen Scheiß auf das Publikum geben und eigentlich immer dasselbe Set spielen. Nein, du gibst dir wirklich Mühe jedes Mal und willst, dass die Leute Spaß an dem Abend haben.

Du machst sogar ab und zu Mixtapes und versuchst die dann über Facebook und SoundCloud zu promoten, ohne dabei zu bescheissen. Vielleicht nicht regelmäßig, aber schon ein paar Mal pro Jahr.

Aber kein Schwein interessiert sich dafür.

Nicht für deine Mixtapes. Nicht für deine Dates. Nicht für dich.

Und so langsam aber sicher fragst du dich…

Was zum Teufel mach ich eigentlich falsch?

Die Wahrheit Homie:

Wahrscheinlich jede Menge. Am Anfang macht jeder Fehler. So ist das nun mal im Leben.

Die gute Nachricht?

Ich kann da ein wenig Licht ins Dunkle bringen und dir helfen, die Hindernisse zu sehen, die dir bei deiner DJ Karriere und coolen DJ Bookings im Weg stehen. Einiges davon wird dich vielleicht sogar ziemlich überraschen.

Wenn du nicht die Bookings bekommst, die du verdienst, dann begehst du wahrscheinlich einige dieser 10 häufigsten Fehler:

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"Wieso krieg ich keine DJ Bookings?" Die Frage stellen sich viele neue junge DJs. Warum das so ist, habe ich letzte Woche versucht in einem Post versucht zu erklären. Es ist harte Arbeit und der erste Gig kommt bei niemandem so einfach von heute auf morgen. Einer der das genau weiß, ist DJ und Blogger-Kollege DJ Rewerb. Sein Werdegang ist ein tolles Beispiel dafür, wie sich Beharrlichkeit und die Liebe zur Musik irgendwann auszahlen und zu einem Resident Job führen können.

DJ Rewerb erzählt von seinem Werdegang, der wahrscheinlich vielen bekannt vorkommt

Gänsehaut. Hunderte Hände sind oben. Die Menge kreischt. Ich ziehe den Regler runter und lasse sie mitsingen. Ich bekomme Gänsehaut und einen irrsinnigen Adrenalin-Kick. Es ist fast wie Fallschirmspringen. Das sind meine größten Momente beim Auflegen. Ich genieße es jedes Mal auf die volle Tanzfläche zu schauen.

Der erste Club-Gig lief mir allerdings nur über den Weg, weil ich Gelegenheiten dazu schuf. Ohne meine Freunde, jahrelange Übung und Spaß an der Musik würde ich heute nicht hinter den Decks stehen. Der erste Gig ist kein plötzliches Ereignis, sondern das Ergebnis eines jahrelangen Prozesses und harter Arbeit. Außer, du wirst bei Youtube berühmt, dann brauchst du gar nicht weiterlesen.

Die wichtigste Erkenntnis meiner DJ-Reise: Gib niemals auf. Auch wenn dich niemand versteht und alle Personen um dich herum dir sagen, dass es sinnlos sei, was du machst. Versuche hinter die wirklichen Motive dieser Personen zu kommen. Manche sind neidisch, manche haben keine Vorstellung was es heißt auf einer Bühne zu stehen, und die meisten Leute sind schlichtweg zu faul und schalten lieber den Fernseher ein.

Neider und Zweifler werden die immer wieder in deinem Leben begegnen

Aller Anfang ist schwer

Alles begann in den späten 1980er-Jahren mit einem Tape-Deck. Das war die Zeit der analogen Kassetten-Rekorder. Die Tonqualität war vergleichsweise miserabel. Aber ich konnte eigene Musik zusammenstellen und aufnehmen. Und das tat ich stundenlang, mit immer größerem Perfektionismus.

Ich war fasziniert von den Musikvideos eines Senders namens MTV, der gerade neu in das deutsche Kabelfernseh-Netz eingespeist wurde. Dort lief die Musik von DeLaSoul, Technotronic und Soul2Soul. In den ersten Privat-Radios legten DJs in der Samstagnacht auf und präsentierten ihre Mix-Künste live. Außerdem gab es nonstop gemixte Compilation-CDs und Remix-Versionen von Ben Liebrand sowie DMC (Disco Mix Club).

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DJ Tobander Charts KW 35

So, Wochenende und es ist mal wieder Zeit, dass wir den Leuten zeigen, was für neue Bretter die Charts KW 35 hatten. Denn ganz ehrlich, deswegen machen wir diesen Quatsch doch eigentlich. Schön die Stimmung mit aktuellen Hits langsam aufbauen und dann ein neues Teil brettern, was die Leute zum Durchdrehen bringt. Und von dem Kaliber gibt's in den Charts KW 35 jede Menge dieses Mal. Also laß krachen heut Abend!

Die DJ Charts KW 35 für euer Wochenende...Turn Up!!

1. Chris Brown ft. Diplo - X

Der Track startet und Chris Brown legt los mit seiner übertrieben ssamtweichen Soul-Stimme und du denksst dir so, jetzt kommt eine krasse R&B-Nummer. Nur, wieso soll dann Diplo das Teil produziert haben? Nach dem ersten bösen Drop weist du es. Dann kommt ein ziemlich EDM angehauchter Beat, der halt auf 74 BPM läuft und perfekt zu Chris Browns Vocal's passt. Warte allerdings auf den zweiten Drop. Der kommt noch besser, finde ich.

Charts anhören...

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DJ FAQ – Antworten Auf Die Häufigsten DJing Fragen

Einer junger DJ-Kollege hier von uns, steht kurz vor dem Schritt, in Clubs aufzulegen und hat darum ein paar spezielle Fragen gehant, was da alles so auf ihn zukommen könnte. Weil es jetzt doch ein wenig umfangreicher geworden ist und vielleicht noch mehr von euch interessieren könnte, hab ich seine E-Mail und meine Antworten darauf in einem Blog Post aufbereitet und eine Art DJ FAQ daraus gemacht.

Ich hoffe, es bringt ein paar von euch was. Falls ihr noch weitere Fragen habt, kein Ding. Einfach unten einen Kommentar mit deiner Frage hinterlaßen und ich check, was ich mache kann. Alles klar? Gut, los geht's...

1. DJ FAQ - Kann ich als Club-DJ immer nur bekannte Tracks spielen?

FRAGE:
Die Musik, die an einem Hip Hop Abend in einem Club gespielt wird sagen wir mal zur Maintime, sollte aus aktuellen Charts, älteren Charts und aus Liedern bestehen, von denen man weiß, dass sie gut laufen. Das meiste, was es bei DJCity unter dem Filter Hip Hop, Rnb, Reggae gibt, wird wohl NIE in die Billboard Charts kommen. Dieser Haufen an Liedern sind aber trotzdem einfach nur der Hammer.

Wenn ich in Clubs gehe und die Lieder nicht kenne, mir diese aber trotzdem gefallen, tanze ich mit dem Kopf (Kopfnicka) oder Bbwege mich auch komplett dazu (hehe). Das kann ich mir nicht richtig vorstellen dass die meisten Leute die an einem Hip Hop Abend im Club sind nicht zu den fetten, aber unbekannten, Beats tanzen werden.

Es ist ja gerade so als wenn ein Programm im Head abläuft. Das Lied kenne ich nicht, also sofort von der Tanzfläche runter oder zumindest beim nächsten unbekannten Lied. Das der Musikgeschmack nicht immer gleich ist und man bei bekannten Liedern ETWAS mehr abgeht ist mir schon bewusst.

Musst du als DJ echt immer nur Mainstream und Charts spielen?

ANTWORT:
Klar gibt es da Unterschiede, aber die meisten Leute gehen in Mainstream-Clubs leider nicht unbedingt wegen der Musik, sondern (Jungs) um Frauen kennenzulernen und (Mädels)zu tanzen. Natürlich wird sich die Tanzfläche nicht sofort leeren, wenn du einen unbekannten Song spielst, aber einige Leute werden aufhören zu tanzen und sich umschauen und fragen, was das für ein Track ist, andere gehen runter und die Stimmung beginnt ganz allmählich abzuflachen.

Deshalb musst du einen unbekannten Song in den meisten Fällen mit Hits vorbereitenund eine Art Backup bereits auf dem anderen Deck haben, falls das Teil nicht zündet. Wie gesagt, ist nicht immer und überall so, aber im Allgemeinen musst damit rechnen, dass es so ablaufen wird.

2. DJ FAQ - Wo finde ich die kompletten Billboard Charts?

FRAGE:
Als ich die Hip Hop Charts der vergangenen Monate und Jahre bei Billboard im Archiv sehen wollte, ist mir folgendes aufgefallen. Wenn man nachschauen möchte, ob ein Lied in den Billboard Charts war, bekomme ich das nur bedingt über die Google Suche hin.

ANTWORT:
Das kannst du normal auch über Wikipedia sehen. Einfach Song und Artist eingeben, dann müsstest du unter Diskografie die Platzierung der jeweiligen Songs in den einzelnen Ländern finden.

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Schick mir den Booking Guide zu!